Folge 2

#2 Folge – Selling Feminism – Verkaufter Feminismus

In unserer zweiten Podcast-Folge von NED WUASCHT – wir geh’n fisch’n geht es um die mediale Vermengung von Feminismus und Anti-Feminismus – wir stellen vor: das komplexe Phänomen des Postfeminismus.
Mit der Netflix-Serie Emily in Paris (Regie: Darren Star, USA 2020) knüpfen wir an Folge 1 an. Dazu kommen Ternitz, Tennessee (Regie: Mirjam Unger, AT 2000) und Anna Fucking Molnar (Regie: Sabine Derflinger, AT 2017).

Mit theoretischem Rüstzeug statten uns v.a. die britischen Kutlurwissenschaftlerinnen Rosalind Gill und Angela McRobbie aus. Schwerpunkt liegt diesmal auf kapitalismus-kritischen Analysen von on-screen Darstellungen – von den 1990ern bis heute. 

Kann uns die Symbiose aus Neoliberalismus und Popfeminismus mit emanzipatorischen Filmfrauen beliefern? Wir forschen nach.

Shownotes #2

Emily in Paris bei den Golden Globes
 Kontroverse um Nina Proll 
Marie Antoinette und der Kuchen
die Geschichte der Körperhaarrasur
Oe1-Gespräch mit Hubert Sauper
Feuer und Brot: #52: „Schön vs. schlau“ – Sexismus im Feminismus

Quellen #2:

Banet-Weiser, S., Gill, R., & Rottenberg, C. (2020). Postfeminism, popular feminism and neoliberal feminism? Sarah Banet-Weiser, Rosalind Gill and Catherine Rottenberg in conversation. Feminist Theory, 21(1), 3–24.
Gill, R. (2016): Post-postfeminism? New Feminist Visibilities in Postfeminist Times, in: Feminist Media Studies 4 S. 610–630.
McRobbie, A. (2016): Top Girls: Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes. Wiesbaden: Springer VS.
McRobbie, A. (2004) Post‐feminism and popular culture, Feminist Media Studies, 4:3, 255-264, 
Tasker, Y., Negra, D. (2007). Interrogating Postfeminism: Gender and the Politics of Popular Culture. London: Duke University Press.

Weiterführende Literatur #2:

Foucault, M. (2015). Überwachen und Strafen : Die Geburt des Gefängnisses. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Han, B. (2014): Psychopolitik. Neoliberalismus und die neuen Machttechniken. Frankfurt a. M.: S. Fischer.
Kracauer, S. (2005). Von Caligari zu Hitler : Eine psychologische Geschichte des deutschen Films. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Piketty, T. (2014). Das Kapital im 21. Jahrhundert. München: Beck